Willkommen zurück in der Werkstatt – und diesmal mit richtig frischem Wind! Nach dem Verkauf meiner Africa Twin und der legendären 300er EXC (ja, ich weiß, das war hart), steht ein neues Abenteuer an: Ich habe mir eine Yamaha Tenere 700 zugelegt. Warum? Was ich vorhabe? Und wie sich die erste Runde im Gelände geschlagen hat – das erfährst du hier.

Ein neuer Abschnitt: Warum ich mich getrennt habe
Wer mir auf Instagram folgt, hat’s schon mitbekommen: Ich habe mich von zwei Motorrädern getrennt, die mir echt am Herzen lagen. Die Africa Twin musste gehen – ebenso wie die 300er EXC, meine letzte Vergaser-EXC. Beide standen frisch da, startklar, aber ich bin einfach kaum noch gefahren. Fünf Monate Stillstand – das ist kein Zustand für Motorräder.
Und ganz ehrlich: Ich hatte einfach Bock auf was Neues. Auf ein Bike, das mich reizt, das mir wieder Spaß macht und das vor allem neuen Content für euch bringt. Also habe ich zugeschlagen.
Darf ich vorstellen: Yamaha Tenere 700 (Baujahr 2020)
Da steht sie nun: Meine neue Tenere 700. Baujahr 2020, knapp 4.000 km auf der Uhr, technisch top in Schuss. Der Vorbesitzer hat schon ein paar Schmankerl verbaut – u.a. ein ProTaper-Lenker, Heizgriffe, andere Spiegel und Blinker sowie eine edle SC Project Titan-Auspuffanlage. Dazu ein leicht geändertes Design. Fahrbereit, mit TÜV und allem Drum und Dran.
Eigentlich wollte ich eine neue kaufen, aber: Lieferbar frühestens ab November – und das war mir zu spät. Also wurde es diese gebrauchte Schönheit.
Erste Runde im Gelände: Überraschend stark!
Ich bin direkt mal losgefahren – ein bisschen Enduro light. Und ich muss sagen: Ich bin begeistert. Die Tenere fühlt sich erstaunlich leichtfüßig an für ein 190-kg-Motorrad. Die Ergonomie ist top – man steht drauf wie auf einer Sportenduro. Und das Serien-Mapping? Super smooth! Das Ding geht einfach nicht aus, selbst bei niedrigster Drehzahl.
Der aktuelle Reifen (ein 80/20-Straßenprofil) ist allerdings nichts fürs Gelände. Ich plane, auf den Bridgestone AX41 umzusteigen – ein 50/50-Stollenreifen, der sowohl auf Asphalt als auch im Dreck überzeugen soll.
Geplante Umbauten an der Tenere 700
Ich wäre nicht ich, wenn ich das Motorrad nicht direkt weiterentwickeln würde. Geplant sind:
✔️ Fahrwerksoptimierung: Neue Federn (105 N/mm hinten, 6,6 N/mm vorne) und eine dezente Höherlegung (+20 mm) – alles mit ABE.
✔️ Windschutzscheibenversteller: Für besseren Komfort auf längeren Touren.
✔️ Design-Tuning: Kleinigkeiten, die das Bike persönlicher machen.
✔️ Ergonomie: Eventuell Originalhebel oder bessere Alternativen montieren.
Und falls du selbst eine Tenere fährst: Ich helfe gern beim Fahrwerk – Ölwechsel, Federntausch, Simmeringe, kein Ding. Schreib mir einfach über Instagram oder YouTube.
Werkstatt-Update: Mehr Platz, mehr Ordnung
Ach ja, die Werkstatt hat auch ein Makeover bekommen: Boden versiegelt, aufgeräumt, neu strukturiert. Jetzt stehen dort nur noch zwei Maschinen – Platz ist Luxus, Leute! Sieht richtig schick aus.
Fazit: Viel vor, viel Spaß
Die Tenere 700 ist für mich ein echtes Allround-Talent. Kein Sportenduro-Biest, aber extrem geländetauglich für ihre Klasse. Ich plane, sie intensiv zu testen – auch im „Hard Enduro Light“-Einsatz. Und wer weiß, vielleicht schafft sie es ja wirklich, mit den Großen mitzuhalten.
Bleib dran – es gibt jede Menge neuen Content rund um die Tenere und natürlich auch bald wieder was zur TPI. Bis dahin: Lass krachen!
