Freunde, ich hatte heute die Ehre, ein echtes Schmuckstück zu fahren – die 2008er Husaberg FS 650. Eine der letzten echten dicken Einzylinder-Supermotos direkt aus Schweden. Und ich sag’s euch ganz ehrlich: Was für ein Gerät!

Bevor wir loslegen: Die Maschine, die ich hier gefahren bin, ist weitestgehend original. Bis auf eine Akrapovic-Komplettanlage ist das Ding serienmäßig – und das macht es so besonders. Husaberg hat bei diesem Modell einfach alles reingepackt, was man sich wünschen kann: hochwertigste Komponenten ab Werk. Das hat so kaum ein anderer Hersteller gemacht.

Ein echtes Sammlerstück mit Potenzial

2008 ist eine Weile her – und weil es Husaberg leider nicht mehr gibt, werden diese Motorräder nicht günstiger, sondern teurer. Mein Tipp: Wenn ihr sowas zu Hause stehen habt, verkauft es nicht. Behaltet es! Die FS 650 ist heute schon ein Klassiker – und wird nur noch wertvoller.

Sebastian, dem das Motorrad gehört, hat noch ein paar coole Details gemacht: Samco Kühlerschläuche ohne Thermostat, damit der große Kühlkreislauf immer läuft. Gabelbrücken und Schwinge wurden schön pulverbeschichtet, und die Radnaben werden noch farblich angepasst. Das Ding ist optisch und technisch einfach stimmig.

Aufsteigen, losfahren, durchdrehen

Ich hab euch natürlich wieder mitgenommen – Helmkamera drauf und los ging’s. Was soll ich sagen? Das Ding fährt wie meine SMR – nur mit deutlich mehr Punch. Im unteren Bereich ist sie noch recht zahm, aber ab der Mitte… BÄM! Da reißt sie einfach los. Ich war im dritten Gang, tuckere ein bisschen rum – und zack, geht das Ding aufs Hinterrad. Wahnsinn!

Ich bin schon viele Einzylinder gefahren, aber das hier ist ein anderes Kaliber. Eine 450er fühlt sich dagegen fast brav an. Selbst im oberen Drehzahlbereich legt die FS 650 noch mal nach. Für einen Langhuber ist das echt beeindruckend. Die Maschine dreht erstaunlich weit hoch und fühlt sich dabei nie überfordert an.

Vergleich zur KTM 690 SMCR – wer hat mehr Punch?

Ich liebe die 690 SMCR – aber im direkten Vergleich wirkt die fast zurückhaltend. Die 690 verliert oben raus an Druck, was bei der FS 650 überhaupt nicht der Fall ist. Die schiebt durch bis sonst wohin. Auch das Chassis ist auf Racing ausgelegt: flacher Lenker, bretthartes Fahrwerk, geile Bremse – alles sitzt perfekt.

Die Bremse verdient ein Sonderlob: Ein Finger reicht, zack, Druckpunkt da, und das Motorrad verzögert – aber so richtig. Das Fahrwerk macht den Rest. Kein Aufstellen, kein Wippen – einfach volle Verzögerung, bevor überhaupt das Hinterrad abheben will. In Kombination mit dem langen Radstand eine Ansage!

Sound & Charakter – pures Rennfeeling auf der Straße

650 Kubik, Einzylinder, Akrapovic. Mehr muss ich eigentlich nicht sagen. Das Teil klingt wie ein Zorniger Bär. Und es fährt sich auch so. Das hier ist kein Alltagsbike – das ist ein reines Funbike. Ein echtes Rennmotorrad mit Straßenzulassung. Und das spürt man in jeder Kurve, bei jedem Gasstoß, bei jeder Bremse.

Wenn du sowas findest – und dir das Ding leisten kannst: kaufen! Ehrlich, solche Motorräder werden nicht mehr gebaut. Ich selbst sollte lieber die Finger davon lassen – meine Frau bringt mich sonst um. Aber ich sag’s mal so: Später… vielleicht.

Mein Fazit zur Husaberg FS 650

Ein unglaubliches Motorrad. Ein echtes Erlebnis. Die Probefahrt war zwar nicht lang, aber sie hat gereicht, um zu wissen: Das Ding ist ultra geil. Klar, nicht bequem, kein Alltagsfahrzeug – aber genau das macht’s aus. Für alle, die wissen, was sie da fahren: pure Liebe.

Danke, dass ihr wieder dabei wart! Wenn euch das Video gefallen hat, lasst ein Abo da – würde mich mega freuen. Bis zum nächsten Mal – und immer schön sauber bleiben!

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